Namasté

Was bedeutet dieser gängige Gruß im Yoga eigentlich?

Wörtlich bedeutet es „Ehrerbietung dir.“ Um den Sinn aber besser zu verstehen wird es übersetzt mit „Mein inneres Licht, grüßt dein inneres Licht.“

 

Mit dem inneren Licht ist der göttliche Funke gemeint, der uns allen inne wohnt. Wir kommen alle aus der einen Quelle und kehren dorthin mit unserem Tod wieder zurück. Wir sind alle Kinder Gottes (oder wie du es auch nennen magst…Universum, das große Ganze usw.) und somit alle Brüder und Schwestern. Wir sind alle verbunden.

 

Wenn wir uns das vergegenwärtigen, dann ist die Schlussfolgerung die, dass wir uns alle respektieren sollten, mit all unseren unterschiedlichen Meinungen, Entscheidungen, Lebenskonzepten, Vorlieben, Herkunftsländern, sozialem Status und Geschlecht.  Keiner ist mehr wert als der andere.

 

Ja aber…denkst du vielleicht, was ist mit jemandem der „Böses“ getan hat!? Wir sind so schnell im Verurteilen, dabei wäre es unsere Aufgabe, besonders Menschen, die den Kontakt zu ihrem inneren Licht verloren haben und deshalb den „falschen“ Weg eingeschlagen haben, daran zu erinnern, dass auch ihnen dieser göttliche Funke innewohnt.

 

Indem ich mein inneres Licht strahlen lasse, indem ich meinem Gegenüber liebevoll, mitfühlend und respektvoll begegne, erinnere ich ihn/sie daran, dass auch in ihm/ihr dieses Licht wohnt. Wir sind ALLE Kinder Gottes und haben das Recht geliebt zu werden, so wie wir sind.

 

 

Ich grüße dein inneres Licht, du wundervolle Seele.